Die schwarze Stille

Leben mit einer schweren Behinderung

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Kurzbeschreibung des Films:

Der vierzehnjährige Benjamin ist von Geburt an gehörlos. Sein Leben unterscheidet sich trotzdem gar nicht so sehr von dem anderer Jugendlicher. Eines Tages erfährt er, dass er an einem seltenen Augenleiden erkrankt ist, das letztendlich zur völligen Erblindung führt. Seine Eltern bringen ihn mit Herrn Kupka zusammen, der ebenfalls gehörlos und von dieser Augenkrankheit betroffen ist. Er kann Benjamin helfen, sich auf die schwere Zeit der „schwarzen Stille“ vorzubereiten. Mithilfe seiner Familie und der Unterstützung durch Herrn Kupka schafft es Benjamin, seinen Lebensmut nicht zu verlieren.

Didaktische Absicht:

Der Film verzichtet auf Sentimentalität und moralische Appelle. Am Schicksal eines gehörlosen Gleichaltrigen werden die Schülerinnen und Schüler in die Welt von Behinderten eingeführt. Sie erfahren, welche Schwierigkeiten die Betroffenen überwinden müssen; gleichzeitig erleben sie aber auch, dass sich deren Leben in vieler Hinsicht gar nicht so sehr von ihrem eigenen unterscheidet. Eine wesentliche Rolle im Umgang mit Behinderten spielt unsere Einstellung ihnen gegenüber. Behinderte brauchen Verständnis und Hilfe, kein Mitleid. Der Film soll  Schülerinnen und Schülern Anlass geben, über ihre Motive und Empfindungen nachzudenken und sich klarzumachen, dass Behinderte zu uns gehören.

Adressatengruppen:

Alle Schulen ab 5. Schuljahr, Jugend- und Erwachsenenbildung

Unterrichtsfächer:

Gemeinschaftskunde, Religion, Werte und Normen, Ethik

Stichwörter:

Behinderte, Gehörlose, Taubheit, Blindheit, Taubblindheit, Usher-Syndrom

Signaturnummern:

Hier können Sie ermitteln, unter welcher Signatur-Nummer dieser Film in Deutschland in Ihrem Bundesland geführt wird:

Online: 5558221
DVD: ---
VHS: ---
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