Der Nürnberger Prozess 1945/46

Zum Problem von Schuld und Verantwortung im Dritten Reich

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Kurzbeschreibung des Films:

Im Herbst 1945 begann in Nürnberg der bis heute größte internationale Strafprozess gegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. 24 Hauptkriegsverbrecher wurden angeklagt. Originalaufnahmen aus dem Gerichtssaal stellen die Vernehmung von Göring, v. Ribbentrop und Speer in den Mittelpunkt. Ihre Aussagen zur Ausschaltung der Opposition, zum Kriegsausbruch 1939 und zur Judenvernichtung werfen die Frage nach Schuld und Verantwortung von hochrangigen Politikern im Dritten Reich auf - und damit auch das Problem von Macht und Moral in der Politik.

Didaktische Absicht:

Die Schülerinnen und Schüler sollen in die Rolle von Prozessbeobachtern und Berichterstattern versetzt werden. Am Beispiel der Kreuzverhöre können folgende Probleme besprochen und diskutiert werden:

  • Welche Haltung nimmt Göring gegenüber der Opposition im NS-Staat ein? 
  • Welche Aufgaben hat (sollte) die Opposition heute (haben)?
  • Wie beurteilt ihr die Aussagen der Angeklagten zu den Anklagepunkten Angriffskrieg und Verbrechen gegen die Menschlichkeit?
  • Welche Konsequenzen sollten wir für uns heute daraus ziehen?

 

Von der Medien-Begutachtungskommission Baden-Württemberg für den Unterricht empfohlen.

Adressatengruppen:

Alle Schulen ab 9. Schuljahr, Jugend- und Erwachsenenbildung

Unterrichtsfächer:

Geschichte, Gesellschaftslehre, Ethik, Philosophie

Stichwörter:

Nürnberger Prozess, Zweiter Weltkrieg, Kriegsverbrechen, Nationalsozialismus

Signaturnummern:

Hier können Sie ermitteln, unter welcher Signatur-Nummer dieser Film in Deutschland in Ihrem Bundesland geführt wird:

Online: 5553683
DVD: ---
VHS: ---
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