Rechtsradikalismus in Deutschland

Von Wut, Hass, Gewalt und Gegenwehr

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Kurzbeschreibung des Films:

Im Einstieg zeigt der Film schockierende Bilder vom Brandanschlag in Rostock 1992. Diese Ausschreitungen sind viele Jahre her. Aber welche Rolle spielen rechtsextremes Gedankengut und Fremdenhass in Deutschland heute? Der Film greift diese Fragen auf und sucht nach Antworten. Erschreckende Hassreden gegen den Islam und schwere Ausschreitungen rechtsradikaler Fußballfans machen betroffen. Es gibt aber auch Möglichkeiten, Widerstand zu leisten. Der Aussteiger Oliver Riek spricht offen über seine Zeit in der rechten Szene. Birgit und Horst Lohmeyer haben als Einzige mit anderer Gesinnung im „Nazidorf“ Jamel einen schweren Stand. Einmal im Jahr veranstalten sie als Zeichen ihres Widerstands ein Rockfestival gegen Rechts.

Didaktische Absicht:

Die Schülerinnen und Schüler können sich ein Bild davon machen, was Rechtsradikalismus eigentlich ist. Sie erkennen die Ziele und Motive Rechtsradikaler. Sie erfahren, warum sich junge Menschen rechtsextremen Gruppen anschließen. Sie gewinnen Einblicke in die Gefahren, die vom Rechtsextremismus ausgehen. Sie erkennen, dass es nicht nur Aufgabe der Politik ist, gegen Rechtsextremismus vorzugehen, sondern dass jeder Einzelne Möglichkeiten hat, gegen rechte Tendenzen Widerstand zu leisten. Außerdem erfahren sie, dass es Initiativen wie Exit oder Kurswechsel gibt, die Jugendliche beim Ausstieg aus der rechten Szene unterstützen. 

 

Lehrplanbezüge:

Geordnet nach Ländern

Adressatengruppen:

Alle Schulen ab 7. Schuljahr, Jugend- und Erwachsenenbildung

Unterrichtsfächer:

Politische Bildung, Gesellschaftslehre, Geschichte, Ethik

Stichwörter:

Rechtsradikalismus, Ausstieg, Rechtsextremismus, rechte Szene

Signaturnummern:

Hier können Sie ermitteln, unter welcher Signatur-Nummer dieser Film in Deutschland in Ihrem Bundesland geführt wird:

Online: 55500745
DVD: ---
VHS: ---
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