Gastarbeiter der ersten Generation

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Filmvorschau:

Kurzbeschreibung des Films:

„Gastarbeiter“ haben in den 60er-Jahren wesentlich zum Aufschwung der deutschen Wirtschaft beigetragen. Vor allem nach dem Mauerbau im August 1961 sind Arbeitskräfte aus den südeuropäischen Ländern und der Türkei für die westdeutschen Industriegebiete angeworben worden. Von Vorteil war diese Arbeitsmigration für beide Seiten. Der Umgang mit mehr als zwei Millionen „Gastarbeitern“ wurde für die Deutschen jedoch eine große Herausforderung. Die Zusammenstellung zeitgenössischer Berichte aus Wochenschau und Fernsehen erinnert an die Probleme dieser „ersten Generation“ und veranlasst zum Vergleich mit der aktuellen Situation.

Didaktische Absicht:

Heute wird häufig vergessen, dass Deutschland bereits seit mehr als 55 Jahren ausländische Arbeitskräfte anwirbt und integriert. Der ungebrochene Wirtschaftsboom hatte - vor allem nach dem Abebben des Flüchtlingsstroms aus der DDR - bis 1973 etwa 2,6 Millionen sogenannter Gastarbeiter in Industrie-, Landwirtschafts- und Dienstleistungsbetriebe strömen lassen. Sie galten als billige, willige und anspruchslose Beschäftigte, die Arbeiten verrichteten, für die sich die Deutschen zu schade waren; dementsprechend war ihr Ansehen in der Bevölkerung, die sich schwer damit tat, diese „Fremden“ zu akzeptieren. Der historische Rückblick auf die „erste Generation“ ermöglicht es, grundlegende Probleme von Arbeitsmigranten und ihrer Stellung in der deutschen Gesellschaft zu erkennen, zu diskutieren und zu beurteilen.

Adressatengruppen:

Alle Schulen ab 8. Schuljahr, Jugend- und Erwachsenenbildung

Unterrichtsfächer:

Geschichte, Politik, Gesellschaftslehre

Stichwörter:

Gastarbeiter, Deutschland, Arbeitsmigration, Integration

Signaturnummern:

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Online: 5558217
DVD: ---
VHS: ---
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