Die Währungsreform 1948

Vom Kriegsgeld zur Friedensmark

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Kurzbeschreibung des Films:

Wie kam es 1948 zur Währungsreform im besetzten Deutschland und welche Folgen hatte sie? Wochenschau-Ausschnitte zeigen, wie auf "Schwarzen Märkten" Tauschhandel und Zigarettenwährung die durch die Kriegsinflation wertlos gewordene Reichsmark ablösen und die Wirtschaft weiter zerrütten. Mit großer Erleichterung tauschen die Menschen in den Westzonen am 20. Juni 1948 das neue, in Amerika gedruckte Geld ein, auch wenn damit zugleich der größte Teil ihres Geldvermögens vernichtet wird. Die Einführung der "Deutschen Mark" wirkt wie eine Initialzündung für den Wirtschaftsaufschwung. Gleichzeitig wird die wirtschaftliche Teilung Deutschlands offensichtlich: Auch die Ostzone führt eine eigene Währung ein, doch die DM behält ihre Anziehungskraft.

Didaktische Absicht:

Der Film vermittelt den Schülerinnen und Schülern einen konkreten Einblick in die wirtschaftlichen Probleme der deutschen Nachkriegszeit. Die zeitgenössischen Filmaufnahmen geben ein lebendiges Bild von den Erfahrungen der Menschen auf dem Schwarzen Markt, von den Versorgungsschwierigkeiten, den Hoffnungen auf das neue Geld und dem erstaunlichen Wandel in den Schaufenstern nach der Währungsreform. Hauptziel ist die Erkenntnis, welche Bedeutung eine gesunde Währung für eine erfolgreiche Wirtschaft hat.

 

Von der Medien-Begutachtungskommission Baden-Württemberg für den Unterricht empfohlen.

Adressatengruppen:

Alle Schulen ab 8. Schuljahr, Jugend- und Erwachsenenbildung

Unterrichtsfächer:

Geschichte, Politik, Wirtschaft, Gesellschaftslehre

Stichwörter:

Währungsreform, 1948, Deutschland, Schwarzer Markt

Signaturnummern:

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Online: 5552166
DVD: ---
VHS: ---
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