Zur Geschichte der Juden im Mittelalter

Jüdisches Leben in der Fremde

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Kurzbeschreibung des Films:

Mit der Zerstörung Jerusalems und des Tempels 70 n. Chr. durch die Römer beginnt die Verschleppung der Juden ins Römische Reich und ihre Zerstreuung in andere Teile der Welt - oft begleitet von Misstrauen und Vorurteilen. Wie konnte es dazu kommen? Der WBF-Unterrichtsfilm veranschaulicht mithilfe von Spielfilmszenen und Dokumenten, wie das Bild vom verhassten Juden entstehen konnte. Schwerpunkte sind die Kreuzzüge (11. Jh.) und die Pest (14. Jh.) sowie ihre Folgen für die Juden. Der Unterrichtsfilm zeigt aber auch die Juden als erwünschte Kaufleute und Wissenschaftler in fremden Gesellschaften, die einen wichtigen Beitrag zur abendländischen Kultur geleistet haben.

Didaktische Absicht:

Die Schülerinnen und Schüler sollen erkennen, dass die Juden nicht nur Opfer in der Geschichte waren, sondern auch als erfolgreiche und angesehene Kaufleute, Wissenschaftler und Diplomaten in anderen Ländern gewirkt haben. Sie sollen erklären,

  • wie es zur Verschleppung und zur Flucht der Juden aus dem „Gelobten Land“ kam,
  • warum Historiker vom „Goldenen Zeitalter“ der Juden in Spanien sprechen und
  • warum sie erwünschte Zuwanderer - besonders in den Gebieten am Rhein - waren.

Sie sollen Gründe für den immer wieder aufkommenden Hass gegen die Juden im Mittelalter nennen und bewerten.

 

Von der Medien-Begutachtungskommission Baden-Württemberg für den Unterricht empfohlen.

 

Vorschau Begleitmaterialien (Auswahl)

 

Lehrplanbezüge:

Geordnet nach Ländern

Adressatengruppen:

Alle Schulen ab 6. Schuljahr, Jugend- und Erwachsenenbildung

Unterrichtsfächer:

Geschichte, Religion, Gesellschaftslehre

Stichwörter:

Judentum, Mittelalter, Diaspora, Religion, Pogrom

Signaturnummern:

Hier können Sie ermitteln, unter welcher Signatur-Nummer dieser Film in Deutschland in Ihrem Bundesland geführt wird:

Online: 55501924
DVD: ---
VHS: ---
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