Heinrich IV. und der „Gang nach Canossa“

Kräftemessen zwischen König und Papst

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Kurzbeschreibung des Films:

Spielfilmszenen veranschaulichen die Gründe für das Misstrauen des jungen Heinrichs IV. gegenüber Adel und Klerus und für sein gewaltsames Vorgehen gegen die Sachsen. Sein Ziel: Sicherung der reichen Silber- und Erzvorkommen im Harz. Bei der Ernennung von Bischöfen in Norditalien kommt es zum offenen Konflikt mit Papst Gregor VII. Im Mittelpunkt des Films stehen die dramatischen Ereignisse, die zu dem Bußgang Heinrichs nach Canossa führen.

Nach vielen innenpolitischen Konflikten wird der König 1084 von Papst Clemens III. zum Kaiser gekrönt. Mit dem „Gang nach Canossa“ bahnt sich eine Trennung von Kirche und Staat im „Heiligen Römischen Reich“ an.

Didaktische Absicht:

Die Schülerinnen und Schüler sollen am Beispiel Heinrichs IV. den für das Mittelalter typischen Konflikt um die Macht zwischen Kaiser und Papst erarbeiten:

  • Heinrichs Amtsführung gilt als autoritär. Nennt Beispiele.
  • Wer soll im „Heiligen Römischen Reich“ die Macht haben?
    - Erklärt, wie es zum Konflikt zwischen Kaiser und Papst kommt.   
    - Schildert das dramatische Ereignis, das als „Gang nach Canossa“ in die Geschichte eingegangen ist.
  •  Diskutiert: Gab es einen Sieger im sogenannten „Investiturstreit“? Was hat sich nach dem jahrzehntelangen Streit  zwischen Kaiser und Papst geändert?

Adressatengruppen:

Alle Schulen ab 6. Schuljahr, Jugend- und Erwachsenenbildung

Unterrichtsfächer:

Geschichte, Gesellschaftslehre, Politische Bildung

Stichwörter:

Heinrich IV., Papst Gregor VII., "Gang nach Canossa", Investitur, kirchlicher Bann

Signaturnummern:

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Online: 5553669
DVD: ---
VHS: ---
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