Im Teufelskreis der Armut

Bergbau in Bolivien

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Filmvorschau:

Kurzbeschreibung des Films:

Der Bolivianer Pedro arbeitet als Bergmann in einem heruntergewirtschafteten und von der staatlichen Minengesellschaft lange aufgegebenen Bergstollen. Er schildert die gefährliche und gesundheitsschädliche Arbeit. Auf der Abraumhalde wühlt eine Witwe nach Erzresten, im Dorf sterben die Kleinkinder, weil Medikamente fehlen. Schwefel- und Arsenschwaden durchziehen das Dorf und dringen in die ärmlichen Hütten. Die staatlichen Ankaufstellen geben den Bergleuten nur einen geringen Gegenwert für ihre Schwerstarbeit.

Didaktische Absicht:

Der Filmbericht will betroffen machen. Da Pedro in der Ichform erzählt, gewinnt er an Glaubwürdigkeit. Fern von theoretischen Überlegungen zeigt er die Verknüpfungen der einzelnen Stränge im Teufelskreis der Armut auf. Die Schülerinnen und Schüler können sich sehr stark mit der Erzählfigur identifizieren und sind deshalb eher bereit, über die an die Industrieländer gerichteten Vorwürfe nachzudenken. Der Film leistet damit zwei wesentliche Beiträge: Er vermittelt zum einen Einsichten in die Lebens- und Arbeitswelt von Ländern der Dritten Welt, greift zum anderen - fächerübergreifend - die Herausforderung der Zukunft auf, d. h. die ungleiche Verteilung der Ressourcen und den damit verbundenen Nord-Süd-Konflikt.

 

Von der Medien-Begutachtungskommission Baden-Württemberg für den Unterricht empfohlen.

Adressatengruppen:

Alle Schulen ab 6. Schuljahr, Jugend- und Erwachsenenbildung

Unterrichtsfächer:

Erdkunde, Weltkunde, Ethik, Gesellschaftslehre, Welt- und Umweltkunde

Stichwörter:

Bergbau, Bolivien, Nord-Süd-Konflikt

Signaturnummern:

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Online: 5551919
DVD: ---
VHS: ---
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