Die Baikal-Amur-Magistrale

Eine zweite Bahnlinie für die Erschließung Sibiriens

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Kurzbeschreibung des Films:

Die 4300 Kilometer lange Baikal-Amur-Magistrale - kurz BAM genannt - durchquert das östliche Sibirien. Rückblenden machen die enormen Schwierigkeiten beim Bau der Bahn und der ersten Siedlungen deutlich. Im Jahre 2003 wurde die BAM fertiggestellt; zwei Inspektoren in ihrem rollenden Dienstwaggon kontrollieren die Wartungsarbeiten, die auf der Strecke auch bei Schnee und extremer Kälte vorgenommen werden müssen. Holz- und Kohletransporte belegen den Reichtum an Rohstoffen. Ein Besuch in Tynda, der größten neuen Stadt an der BAM, wirft die Frage auf, inwieweit die Ziele zur Erschließung erreicht wurden. Betroffene äußern ihre Meinung über ihre Arbeit und ihre Einstellung zu dem „Jahrhundertbauwerk“.

Didaktische Absicht:

Die Schülerinnen und Schüler vergleichen das Planungsvorhaben zur Erschließung Sibiriens mit den tatsächlichen wirtschaftlichen Erfolgen. Sie lernen die extremen Umweltbedingungen kennen, mit denen die Bauarbeiter, aber auch die heutigen Wartungstrupps zu kämpfen haben. Sie gewinnen einen Einblick in die Daseinsbewältigung und die Arbeitswelt der Menschen, deren Leben mit der Bahnlinie eng verbunden ist. Sie setzen sich kritisch mit dem Gesamtprojekt auseinander und versuchen eine Antwort auf die Frage zu finden, ob sich der immense Aufwand für den Bau gelohnt hat und die Weiterführung der Trasse nach Norden noch gerechtfertigt ist.

Adressatengruppen:

Alle Schulen ab 8. Schuljahr, Jugend- und Erwachsenenbildung

Unterrichtsfächer:

Erdkunde, Weltkunde, Wirtschaft, Politik

Stichwörter:

Russland, Sibirien, Eisenbahn, Raumerschließung, Rohstoffe

Signaturnummern:

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Online: 5552838
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VHS: ---
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