Wie krank sind unsere Wälder?

Vom Lebensraum des Borkenkäfers und des Hirschkäfers

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Filmvorschau:

Kurzbeschreibung des Films:

Ein gesunder Wald ist Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere. Aber kann man unsere heimischen Wälder noch gesund nennen? Der Film zeigt einen von Menschen angelegten Fichtenwald. In dieser Monokultur findet der Borkenkäfer ideale Lebensbedingungen - viele geschwächte Bäume und kaum Fressfeinde. Nur hier kann er sich ungehindert vermehren und Schaden anrichten. Eine andere Käferart ist bei uns fast ausgestorben. Seltene Aufnahmen zeigen den Hirschkäfer beim Schlüpfen, beim Rivalenkampf und bei der Paarung. Er ist auf naturnahe Mischwälder mit altem Eichenbestand angewiesen; solche Wälder sind bei uns kaum mehr zu finden. Es muss noch vieles geschehen, bis unsere Wälder wieder so naturnah sind, dass Borkenkäfer und Hirschkäfer wieder einen gemeinsamen Lebensraum finden.

Didaktische Absicht:

Ziel des Films ist es nicht, den Schülerinnen und Schülern ein Schreckensbild des Waldsterbens auszumalen. Sie sollen vielmehr erkennen, dass sowohl die Massenvermehrung des Borkenkäfers als auch das Aussterben des Hirschkäfers Folge eines gestörten biologischen Gleichgewichts in unseren Wäldern sind. Sie sollen die Einsicht gewinnen, dass gerade "unaufgeräumte Wälder" mit viel Totholz, Naturverjüngung, vielfältigen Baumarten, Sträuchern und Kräutern wünschens- und schützenswerte Lebensgemeinschaften sind.

Adressatengruppen:

Alle Schulen ab 7. Schuljahr, Jugend- und Erwachsenenbildung

Unterrichtsfächer:

Biologie, Umwelterziehung

Stichwörter:

Wald, Forst, Borkenkäfer, Hirschkäfer, biologisches Gleichgewicht

Signaturnummern:

Hier können Sie ermitteln, unter welcher Signatur-Nummer dieser Film in Deutschland in Ihrem Bundesland geführt wird:

Online: 5551917
DVD: ---
VHS: ---
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