Hexenwahn und Hexenprozesse

Mord im Namen von Kirche und Staat

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Kurzbeschreibung des Films:

Woher kommen die Vorstellungen von bösen und hässlichen Hexen? Zeitgenössische Darstellungen lassen erkennen, welche Ängste die Menschen - im ausgehenden Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert hinein - vor den geheimnisvollen Kräften der Hexen hatten. In eindrucksvollen Spielfilmszenen können die Schülerinnen und Schüler miterleben, wie eine junge Frau der Hexerei verdächtigt wird. Die Angeklagten waren den Hexengerichten von Kirche und Staat wehrlos ausgeliefert. Am Beispiel des Jesuiten und Hexenbeichtvaters Friedrich von Spee wird deutlich, welcher Gefahr sich diejenigen aussetzten, die an der bestehenden Praxis der Hexenprozesse Kritik übten.

Didaktische Absicht:

  • Die Schülerinnen und Schüler sollen am Beispiel der Hexenverfolgung erkennen, dass aus Unwissenheit und Angst Vorurteile und Feindbilder entstehen können.
  • Spielfilmszenen und Bilddokumente sollen ihnen deutlich machen, - wie willkürlich man der Hexerei verdächtigt wurde,
    - wie aussichtslos die Lage der Angeklagten war,
    - mit welchen Mitteln oft falsche Geständnisse erpresst wurden,
    - wie riskant - und lange Zeit auch wirkungslos - Kritik an der Hexenverfolgung war.

 

Von der Medien-Begutachtungskommission Baden-Württemberg für den Unterricht empfohlen.

Adressatengruppen:

Alle Schulen ab 6. Schuljahr, Jugend- und Erwachsenenbildung

Unterrichtsfächer:

Geschichte, Religion, Politische Bildung, Werte und Normen

Stichwörter:

Hexen, Hexenprozesse, Hexenverfolgung, Friedrich von Spee

Signaturnummern:

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Online: 5553583
DVD: ---
VHS: ---
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