In diesem Film setzen sich Jugendliche für das ein, was ihnen wichtig ist. Für einen Fußballplatz vor dem Jugendzentrum, für mehr Sauberkeit in der Schule. Eine dritte Gruppe debattiert das Für und Wider von Videoüberwachung in den Schulräumen und auf dem Pausenhof. Alle zusammen zeigen, welche Fähigkeiten man braucht, um sich erfolgreich einzumischen. Wer aktiv mitwirken will, sollte die eigenen Interessen kennen, sich informieren, einen Standpunkt vertreten, Argumente entwickeln, verhandeln und überzeugen. Die Protagonisten erleben, dass zu jedem Thema und innerhalb jeder Gruppe verschiedene Interessen existieren, die ernst genommen werden müssen. Hier geht es um nicht weniger als um wichtige Grundlagen von Demokratie.
Wo Menschen miteinander leben oder arbeiten, wird gejammert und gemeckert, gestänkert und gelästert. Diese Symptome zeigen nicht eingelöste Bedürfnisse an, die die Unzufriedenen oft noch nicht einmal erkennen, geschweige denn angemessen formulieren können. Jugendlichen fehlt außerdem häufig die Erfahrung, dass sie Veränderungen in ihrem Sinne anstoßen können. Ohnmachtsgefühle à la „Da kann man sowieso nichts machen“ sind weitverbreitet. Der Film will Schülerinnen und Schüler ermutigen, sich über ihre Interessen klar zu werden, und Lust darauf machen, das Wort zu ergreifen und eigene Anliegen erfolgreich zu vertreten. Demokratisches Handeln kann so in der nächsten Umgebung ausprobiert werden.
Alle Schulen ab 5. Schuljahr, Jugend- und Erwachsenenbildung
Gesellschaftslehre, Ethik, Deutsch, Wirtschaft, Politik, Gemeinschaftskunde
Engagement, Gesprächsführung, Interessenvertretung, Mitgestaltung, Demokratie lernen, Eigenverantwortung
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