Was hat Geschichte mit mir zu tun? Das ist die Frage, von der jedes Interesse an der Vergangenheit abhängt. In diesem Film arbeiten Jugendliche an eigenen Forschungsprojekten zur Zeitgeschichte. Sie stellen fest, dass das Gestern einen größeren Einfluss auf das Heute hat, als sie zuvor angenommen hatten, dass Geschichte sie etwas angeht, die Begegnung mit ihr sogar spannend sein kann. Die drei vorgestellten Gruppen setzen sich in Zeitzeugeninterviews, im Archiv, bei der Arbeit mit Stammbäumen und in einer Bühneninszenierung mit Themen auseinander, die uns alle noch lange beschäftigen werden: Verfolgung im Nationalsozialismus, deutsche Wiedervereinigung und Migration.
Die Schülerinnen und Schüler werden durch die Beispiele der Jugendlichen im Film angeregt, sich mit Zeitgeschichte zu beschäftigen. Sie erfahren, wie man historisch forscht und lernen anschaulich einfache Methoden wissenschaftlichen Arbeitens kennen - wie die Auswertung von Archivdokumenten und die Besichtigung historischer Orte. Die Präsentation von Interviews mit Zeitzeugen, darunter auch Familienmitgliedern der Protagonisten, vermittelt den Betrachterinnen und Betrachtern, dass jede Quelle eine andere Perspektive vertritt; sie lernen, wie Bezüge hergestellt werden können. Forschungsergebnisse können, wie im Film dargestellt, am Ende in Form eines Stammbaums, einer Karte oder sogar eines Theaterstücks präsentiert werden.
Alle Schulen ab 8. Schuljahr, Jugend- und Erwachsenenbildung
Geschichte, Gemeinschaftskunde, Deutsch, Politik, Gesellschaftslehre
Familienforschung, Zeitzeugen, Museum, Quellen, Dokumente, Recherche
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