Neandertaler und Höhlenbär

Urmenschen und Großjagdtiere der Eiszeit - etwa 120 000 bis 40 000 Jahre vor der Gegenwart

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Kurzbeschreibung des Films:

Wo und unter welchen Bedingungen lebten die Neandertaler vor 120 000 bis 40 000 Jahren? Wie konnten sie den riesigen Höhlenbären erfolgreich jagen und woher wissen wir das überhaupt? Die berühmten Knochenfunde aus dem Neandertal bei Düsseldorf, Überreste von Waffen und Geräten aus zahlreichen Höhlen und versteinerte Kalkablagerungen von Höhlenbären geben Aufschluss über das Leben und das Jagdverhalten der Neandertaler. Ein Museumsversuch zeigt, wie der Faustkeil, das Mehrzweckgerät des Eiszeitmenschen, benutzt wurde. Die Jagd auf einen Höhlenbären, dargestellt in einem Diorama, gibt Einblick in die Anfänge gesellschaftlichen Handelns.

Didaktische Absicht:

Die Schülerinnen und Schüler sollen Respekt vor der Anpassungsfähigkeit des Neandertalers an die menschenfeindlichen Lebensbedingungen bekommen, indem sie

  • die eiszeitliche Umwelt, die Behausungen und die ersten technischen Errungenschaften dieser frühen Menschen beschreiben,
  • die gefährliche Jagd auf Höhlenbären als organisiertes gesellschaftliches Handeln erkennen und
  • den Bärenschädelkult bereits als abstraktes, mystisches Denken des Eiszeitmenschen deuten.

Adressatengruppen:

Alle Schulen ab 5. Schuljahr, je nach Lernsituation auch ab 4. Schuljahr

Unterrichtsfächer:

Geschichte, Welt- und Umweltkunde, Heimat- und Sachunterricht

Stichwörter:

Höhlenbär, Neandertaler, Eiszeit, Jagd, Altsteinzeit

Signaturnummern:

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