Der Film erläutert anschaulich das Wachstum eines Hochmoores. Er stellt einige typische Pflanzen- und Tierarten vor, die sich an die dort herrschenden Lebensbedingungen, z. B. die Nahrungsarmut, angepasst haben: Sonnentau, Torfmoos, Wollgras, Moosbeere, Moorfrosch, Birkhahn, Bekassine, Fasan, Kreuzotter, Schlingnatter, Goldschrecke, Libellen, Schwarz- und Blaukehlchen, Feldschwirl. Abschließend zeigt der Film, wie dieser natürliche Lebensraum durch großflächige Entwässerungsmaßnahmen, Abschälen der Vegetation und maschinelle Abtorfung zerstört wird.
Moore, insbesondere die empfindlichen Hochmoore, sind Beispiele für Lebensraumzerstörung durch den wirtschaftenden Menschen. Sie wurden lange als tückisches, gefährliches "Unland" betrachtet und nicht als ursprüngliche und sensible Lebensräume für seltene Pflanzen und Tiere. Sie sind nur noch in Resten bei uns vorhanden. Der Film betont die ökologische Bedeutung der Restmoore und stellt den Konflikt zwischen materiellem Nutzungsstreben und den ideellen Zielen des Natur- und Landschaftsschutzes heraus.
Alle Schulen ab 4. Schuljahr, Jugend- und Erwachsenenbildung
Biologie, Geographie, Welt- und Umweltkunde, Heimat- und Sachunterricht
Lebensraum, Hochmoor, Moor, Landschaftsschutz
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