Schule unterm Hakenkreuz

Erziehung im totalitären Staat

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Filmvorschau:

Kurzbeschreibung des Films:

Erziehung war im „Dritten Reich“ von zentraler Bedeutung. Bei der „Formung des nationalsozialistischen Menschen“ übernahm die Schule die wichtigsten Aufgaben. Dazu dienten neue Stunden- und Lehrpläne. Im Schulalltag gab es neue Regeln beim Grüßen und beim Appell. Der Film hält sich an den Ablauf eines Schuljahres und zeigt Beispiele aus typischen Unterrichtsstunden, in denen es auf die Volksgemeinschaft, die Trennung der Geschlechter, die Naturverbundenheit, die Wehrhaftigkeit ankommt. Auch auf die Elitenbildung an einer Nationalpolitischen Erziehungsanstalt wird eingegangen. Der Film fragt am Schluss: Hat die Schule ihr Ziel erreicht, den Glauben an den Nationalsozialismus zu stärken und jeden Zweifel zu nehmen?

Didaktische Absicht:

Die Schülerinnen und Schüler gewinnen einen Einblick, wie junge Menschen auf den Nationalsozialismus ausgerichtet wurden. Durch den konkreten Einblick in das Schulleben erkennen sie, dass nicht nur Lehrpläne, Regeln, Vorschriften von Bedeutung waren, sondern mehr noch die Verhaltensweisen im Alltag: Wie etwa Hitlergruß und Hakenkreuzfahne sich auf die Menschen auswirkten, können sie den Filmbildern und den ergänzenden Materialien entnehmen. Sie setzen sich mit der Lebenssituation von Schülerinnen und Schülern im Nationalsozialismus auseinander. Dabei bleibt die Frage, wie sich denn seit damals Erziehungsziele und -methoden verändert haben.

 

Vorschau Begleitmaterialien (Auswahl)

 

Lehrplanbezüge:

Geordnet nach Ländern

Adressatengruppen:

Alle Schulen ab 8. Schuljahr, Jugend- und Erwachsenenbildung

Unterrichtsfächer:

Geschichte, Politik, Gesellschaftslehre

Stichwörter:

Nationalsozialismus, Schule, Alltag

Signaturnummern:

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Online: 5563858
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VHS: ---
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