In der Zeit von 1938 bis 1942 werden die Lebensbedingungen der Bertinis - obgleich sie nur als „jüdisch versippt“ gelten - immer bedrückender und unerträglicher. Lea Bertini muss ihre Tätigkeit als Klavierlehrerin aufgeben, die Familie wird von Hausbewohnern diffamiert, ohne sich wehren zu können.
Die „Reichskristallnacht“ 1938, der Ausschluss jüdischer Kinder von deutschen Schulen, die zeitweilige Verhaftung Cesar Bertinis und die Deportation einer befreundeten jüdischen Familie zeigen das menschenverachtende Vorgehen des NS-Regimes gegen die Juden - den sogenannten „Erbfeind“.
Die Spielfilmszenen dieses Unterrichtfilmes zeigen - anders als alle existierenden Dokumentaraufnahmen - die Judenverfolgung aus der Sicht der Verfolgten und lösen so bei den Schülerinnen und Schülern Betroffenheit aus:
Alle Schulen ab 6. Schuljahr, Jugend- und Erwachsenenbildung
Geschichte, Gesellschaftslehre, Religion, Ethik
Judenverfolgung, Bertinis, Antisemitismus, Nationalsozialismus
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