Der Nahe Osten ist seit Jahrzehnten ein Krisenherd erster Ordnung. Wenn auch die Ursachen tiefer liegen, hat sich die Konfliktlage seit der Gründung Israels 1948 verfestigt: Auf der einen Seite die arabischen Nachbarn und die vertriebenen Palästinenser, die sich mit dem neuen Staat nicht abfinden wollten, auf der anderen Seite die aus der ganzen Welt eingewanderten Juden, die um das Existenzrecht ihres Staates kämpften. Aus den Kriegen von 1948, 1956 und 1967 ging Israel gestärkt hervor, während sich die Situation in den besetzten Gebieten verschärfte. Der Film dokumentiert die Anfänge dieser Entwicklung und schließt mit einer Feststellung von 1968: „Gewalt wird das Nahost-Problem nicht lösen.“
Die aktuelle Berichterstattung über die Auseinandersetzungen Israels mit den Palästinensern und den arabischen Nachbarn macht es schwer, die Grundlinien des Konfliktes zu erkennen, der seit etwa 60 Jahren anhält. Durch den Blick auf die historischen Ursprünge des israelisch-arabischen Gegensatzes in den Jahren zwischen 1947 und 1968 soll ein Beitrag zum besseren Verständnis geleistet werden. Die Zusammenstellung der Wochenschau-Ausschnitte aus diesen Jahren macht deutlich, wodurch die unterschiedlichen Interessen und Positionen geschichtlich bedingt sind. Der Film regt dazu an, bei der aktuellen Diskussion der Lage im Nahen Osten die historische Dimension einzubringen.
Alle Schulen ab 9. Schuljahr, Jugend- und Erwachsenenbildung
Geschichte, Politische Bildung, Gesellschaftslehre
Nahostkonflikt, Israel, Palästinenser
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