Die Atombombe ist eine so fürchterliche Waffe, dass sie einem ganzen Zeitalter den Namen gegeben hat: Nach der atomaren Vernichtung der beiden japanischen Großstädte Hiroschima und Nagasaki am Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelte sich ein Rüstungswettlauf der beiden Supermächte USA und UdSSR, der in einem Gleichgewicht des Schreckens gipfelte. Auf der ganzen Welt gab es Proteste gegen eine perverse Logik, die in der Drohung mit der gegenseitigen totalen Vernichtung die einzige Möglichkeit der Kriegsverhinderung sah. Nachdem die Welt in der Kuba-Krise in den Abgrund des Atomkriegs gesehen hatte, kam es zu ersten Schritten der Entspannung und Rüstungskontrolle.
Die chronologische Darstellung soll die Entwicklung vom Atomwaffenmonopol der USA bis hin zur atomaren Konfrontation mit der Sowjetunion in der Kuba-Krise und zu den daraus gezogenen Lehren verständlich machen. Die Gegenüberstellung technologischer Allmacht und ihrer fürchterlichen Auswirkungen soll die paradoxe Situation verdeutlichen. Insgesamt will der Film das Bedrohungsgefühl der Menschen in den 1950er-Jahren nachempfinden lassen und zur Diskussion der Frage anregen, welche Rolle die Atomwaffen heute noch spielen.
Alle Schulen ab 8. Schuljahr, Jugend- und Erwachsenenbildung
Geschichte, Politik, Gesellschaftslehre
Atomkrieg, USA, UdSSR, Chruschtschow, Kennedy, Kuba
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