Das Wiederaufbauprogramm in Europa von 1948 bis 1952, auch Marshallplan genannt, war eine bis dahin beispiellose Gemeinschaftsleistung von Amerikanern und Europäern: Mit US-Hilfe wurde die Wirtschaft in West-, Nord- und Südeuropa wieder in Gang gebracht und der Handel über den Atlantik angekurbelt. Damit legten die Amerikaner die Grundlage für die wirtschaftliche Zusammenarbeit in Europa. Der Film zeigt am Beispiel West-Deutschlands, wie die Ausgangslage nach dem Krieg war, wie das Wiederaufbauprogramm in Europa funktionierte und welche Erfolge es hatte.
Der Film vermittelt einen konkreten Einblick in die wirtschaftlichen Probleme der Nachkriegszeit; er verzichtet dabei weitgehend auf die Darstellung von Reden, Konferenzen und Verträgen, sondern ist eher alltagsorientiert. Grundsätzliche Wirtschaftsfragen (Infrastruktur, Energie, Versorgung, Außenhandel und Zölle) werden einfach und anschaulich behandelt. Hauptziel ist die Erkenntnis, wie durch den Marshallplan schon Ende der 40er Jahre die Grundlagen für eine europäische Einigung unter Einschluss (West-) Deutschlands gelegt wurden.
Alle Schulen ab 8. Schuljahr, Jugend- und Erwachsenenbildung
Geschichte, Politik, Wirtschaft, Gesellschaftslehre
Wiederaufbauprogramm, Deutschland, Nachkriegszeit, Marshallplan
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