Die Millionenstadt Wenzhou verdankt ihren sichtbaren Reichtum der Schuhindustrie, die von den wirtschaftspolitischen Entscheidungen des Staates profitierte. Exemplarisch werden an einer großen Schuhfabrik Produktionsabläufe, Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiter und Arbeiterinnen sowie die Sozialleistungen des Betriebes gezeigt. Der Fabrikdirektor und ein Vorarbeiter berichten über ihren persönlichen Werdegang, der sich mit der Wirtschaftsentwicklung Chinas deckt. Ein aus Deutschland zurückgekehrter Import-Export-Kaufmann möchte am chinesischen Wirtschaftswunder teilhaben und nennt Gründe für den wirtschaftlichen Erfolg.
Die Schülerinnen und Schüler orientieren sich in dem thematisierten Raum und stellen einen Zusammenhang zwischen unterschiedlichen Produktionsfaktoren und der Wirtschaftspolitik her. Sie zeigen die damit verbundenen Konsequenzen für die industrielle Produktion auf. Dabei nutzen sie ihre Kenntnisse über die Bedeutung von Standortfaktoren und erschließen mithilfe der Darstellungs- und Arbeitsmittel unterschiedliche Sachzusammenhänge. Sie stellen Produktionsabläufe im sekundären Sektor dar und erläutern regionale und globale wirtschaftsräumliche Verflechtungen. Abschließend erörtern sie Möglichkeiten wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung.
Alle Schulen ab 8. Schuljahr,Jugend- und Erwachsenenbildung
Erdkunde, Weltkunde, Wirtschaft, Politik, Gesellschaftslehre
Wenzhou, Schuhfabrik, Schuhherstellung, China
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