In einer schneebedeckten Landschaft übernachten Touristen in einem Eishotel, während die Stadtbewohner in ihrem normalen Umfeld zu sehen sind. Über die Gründung Kirunas vermittelt ein Rundflug erste Eindrücke, die durch historische Aufnahmen vertieft werden. Frontlader und Lorenzüge transportieren unter Tage das Eisenerz, das in der Brechanlage zermahlen und mit einem Förderkorb nach oben gebracht wird. Die in der Aufbereitungsanlage gebrannten Pellets gehen mit der Erzbahn nach Narvik. Der Start von Forschungsraketen und Forschungsballons, die Datenauswertung von Satelliten, das Eishotel sowie Waffenprüfungen der Armee deuten darauf hin, dass in Kiruna neue Arbeitsplätze entstehen.
Die Schülerinnen und Schüler sollen erkennen, wie ein klimatischer Ungunstraum seit mehr als hundert Jahren genutzt wird. Sie sollen nachvollziehen, wie der Rohstoff Eisenerz gefördert, verarbeitet und in die Verladehäfen gebracht wird. Sie sehen, dass eine Kleinstadt mit einem Rohstoff groß geworden ist und sich bis heute behaupten kann. Ihnen soll deutlich werden, dass die industrielle Monostruktur sich zugunsten einer breit gefächerten Beschäftigungsstruktur verschoben hat. Sie sollen den Strukturwandel wahrnehmen, aber gleichzeitig die Grenzen für die Ansiedlung neuer Betriebe und die Schaffung neuer Arbeitsplätze erkennen.
Alle Schulen ab 6. Schuljahr, berufsbildende Schulen, Jugend- und Erwachsenenbildung
Erdkunde, Weltkunde, Wirtschaft, Politik, Gesellschaftslehre, Gemeinschaftskunde
Polarkreis, Erzabbau, Strukturwandel
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