Ein Bergdorf scheint abseits jeglicher Zivilisation zu liegen. Die Indios bestellen die Felder an den steilen Hängen mit ihrem Hauptarbeitsgerät, der Hacke. Die Belastung der Frauen bei der Feld- und Hausarbeit wird besonders betont. Nach der Ernte verdingen sich die Männer als Tagelöhner auf Salzterrassen. Tiefe Religiosität und die Erkenntnis, von der Natur abhängig zu sein, spiegeln sich in einem Aufstieg zu den schneebedeckten Gipfeln, dem Sitz der Götter, wider. Um die Lebensverhältnisse zu verbessern, beschließen die Dorfbewohner, eine Abordnung in die Provinzhauptstadt zu schicken.
Am Beispiel eines Andendorfes will der Film Einsichten vermitteln, wie die Einwohner in einer für unsere Verhältnisse nahezu feindlichen Umgebung gemeinsam arbeiten und leben. Die Schülerinnen und Schüler sollen erkennen, dass trotz materieller Armut das Sozialgefüge noch intakt ist. Sie können zugleich Rückschlüsse ziehen, weshalb gerade in Entwicklungsländern die Landflucht immer stärkere Ausmaße annimmt. Außerdem sollen sie erkennen, welche Rolle die Frauen in der traditionellen Dorfgesellschaft einnehmen.
Alle Schulen ab 6. Schuljahr, Jugend- und Erwachsenenbildung
Erdkunde, Weltkunde, Welt- und Umweltkunde, Wirtschaft, Sozialkunde
Bauer, Indios, Anden, Peru
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