Nomaden suchen mit ihren Viehherden in der Trockenzeit den Senegalfluss auf, Dorfbewohner leben am Rande des Flusses in ärmlichen Verhältnissen und betreiben traditionellen Überflutungsfeldbau. Da die Grundbedürfnisse kaum befriedigt werden können, ist Landflucht die Folge. Wegen der Bevölkerungsexplosion muss der Staat Senegal Nahrungsmittel einführen. Ein Entwicklungsprojekt mit internationaler Hilfe soll Wasser vom Senegalfluss ableiten und den Reisanbau ermöglichen. Die Meinungen über dieses Entwicklungsprojekt sind geteilt.
Die Schülerinnen und Schüler lernen, wie der Naturraum der Sahelzone und die Talaue des Senegalflusses früher genutzt wurden und teilweise heute noch in traditioneller Weise bewirtschaftet werden. Sie erkennen, dass die Bevölkerungsexplosion besondere Maßnahmen erforderlich macht, die der Staat Senegal nicht allein bewältigen kann. Am Beispiel eines Reisanbau-Projektes stellen sie fest, dass Entwicklungshilfe weiterhin nötig ist. Zum anderen wird ihnen bewusst, wie ökonomisch gerechtfertigte Eingriffe das Ökosystem einer Landschaft verändern können.
Alle Schulen ab 7. Schuljahr, berufsbildende Schulen, Jugend- und Erwachsenenbildung
Erdkunde, Welt- und Umweltkunde, Wirtschaft, Politik, Gesellschaftslehre, Gemeinschaftskunde
Afrika, Senegal, Entwicklungsland, Entwicklungsprojekte, Sahel
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