Hungernde stehen Schlange für eine Handvoll Reis. Sie können sich selbst Grundnahrungsmittel nicht mehr leisten; Reis, Mais und Weizen sind zu teuer geworden. Der Film zeigt natürliche, wirtschaftliche, politische sowie gesellschaftliche Ursachen für Hunger und Unterernährung in der Welt. Die einzelnen Faktoren ergänzen und verstärken sich und bilden zusammen das Geflecht eines Teufelskreises. Einprägsame Filmsequenzen und die bedrückenden Aussagen von Betroffenen unterstreichen die globale Herausforderung, vor der die Entwicklungsländer und insbesondere die Industrieländer im 21. Jahrhundert stehen.
Bei den Schülerinnen und Schülern soll Betroffenheit erzeugt werden, indem sie die Ursachen von Hunger und Unterernährung erfassen. Sie erkennen, dass der Mangel an Nahrungsmitteln in den Entwicklungsländern nicht nur auf die Klima- und Bodenverhältnisse zurückzuführen ist. Sie begreifen, dass die Hauptursache für den Hunger in der Gegenwart die weltweit verbreitete Armut ist. Sie verstehen, dass Unterernährung nicht so sehr ein Problem der in einer Region oder einem Land produzierten Nahrungsmenge ist. Vielmehr ist die Frage von Bedeutung, inwieweit die Bevölkerung Zugang zu Nahrung hat und Geld besitzt, um sie sich kaufen zu können.
Alle Schulen ab 7. Schuljahr, Jugend- und Erwachsenenbildung
Erdkunde, Weltkunde, Wirtschaft, Politik, Religion, Ethik, Gesellschaftslehre
Hunger, Unterernährung, Armut, Welthunger, Welthungerkrise, Ernährungskrise, Entwicklungsländer
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