Eine Bergparade erinnert an die lange Geschichte des Bergbaus im Erzgebirge. Sie reicht von den Anfängen mit Spitzhacke und Hammer bis zur letzten stillgelegten Lore im Uranbergbau. Manufakturen auf der Basis heimischer Rohstoffe wie Wolle und Holz leiten den Strukturwandel nach dem Niedergang des Silberabbaus ein. Die industrielle Entwicklung des 20. Jahrhunderts wird am Beispiel der Textil- und der Autoindustrie verdeutlicht. Traditionelles Handwerk und sanfter Tourismus zeigen, welche Nutzungsmöglichkeiten der Naturraum im Mittelgebirge noch bietet.
Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die geographische Lage und die historische Erschließung des Erzgebirges. Sie kennzeichnen die industrielle Nutzung und erklären die Bedeutung der verschiedenen Erzfunde und Erzfördertechniken. Sie beschreiben verschiedene Produktionsstufen bei der Erzgewinnung und Erzaufbereitung. Sie nennen Industriezweige, die den Standort Erzgebirge gewählt hatten, und erklären die Folgen der wirtschaftlichen Tätigkeit für die Umwelt. Sie beurteilen die wirtschaftlichen Veränderungen und den Strukturwandel nach der Wende.
Alle Schulen ab 5. Schuljahr, z. T. ab 4. Schuljahr, berufsbildende Schulen, Jugend- und Erwachsenenbildung
Erdkunde, Weltkunde, Heimat- und Sachunterricht, Politische Bildung, Wirtschaft
Mittelgebirge, Sachsen, Industrie, Erzgebirge
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