Chinas Griff nach Afrika

Hilfe oder wirtschaftliches Interesse?

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Kurzbeschreibung des Films:

Der Sudan, Angola und Nigeria gehören zu den am wenigsten entwickelten Ländern Afrikas. Gemeinsame Merkmale sind eine schlechte Infrastruktur und der Reichtum an Bodenschätzen, insbesondere Erdöl. China entsendet Arbeitskräfte, Maschinen sowie Material und treibt den Ausbau der Wirtschaft voran. Die politischen Systeme werden nicht hinterfragt bzw. stellen keinen Hinderungsgrund für das chinesische Engagement dar. Chinas Aufbauarbeit wird mit Erdöl bezahlt. Die Vertreter der afrikanischen Länder äußern sich in ihren Statements gegenüber den westlichen Industrieländern sehr kritisch und befürworten lobend den Einsatz der Chinesen.

Didaktische Absicht:

Die Schülerinnen und Schüler charakterisieren afrikanische Länder mit unterschiedlichem Entwicklungsstand und erörtern die disparitären Entwicklungen, indem sie verschiedene Indikatoren zur Erfassung heranziehen. Sie begründen Chinas wachsende Nachfrage nach Rohstoffen und beschreiben die Auswirkungen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Sie formulieren die Chancen und Risiken für unterschiedlich entwickelte, strukturschwache Staaten Afrikas. Sie analysieren mögliche Konflikt- sowie Zukunftssituationen und beurteilen konkrete Maßnahmen im Hinblick auf ihren Beitrag zur Überwindung der räumlichen und sozialen Disparitäten.

 

Lehrplanbezüge:

Geordnet nach Ländern

Adressatengruppen:

Alle Schulen ab 8. Schuljahr, Jugend- und Erwachsenenbildung

Unterrichtsfächer:

Erdkunde, Weltkunde, Gesellschaftslehre, Gemeinschaftskunde, Wirtschaft, Geschichte, Politik

Stichwörter:

China, Afrika, Sudan, Angola, Nigeria, Wirtschaftsbeziehungen

Signaturnummern:

Hier können Sie ermitteln, unter welcher Signatur-Nummer dieser Film in Deutschland in Ihrem Bundesland geführt wird:

Online: 5562408
DVD: ---
VHS: ---
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