Der Film beschreibt die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Oasenbewohner unter dem Gesichtspunkt ihrer permanenten Abhängigkeit vom Wasser. Die Gliederung eines Oasengartens in Stockwerke schließt die Bedeutung der Dattelpalme mit ein. Neben dem traditionellen Bewässerungsfeldbau werden die modernen Techniken der Wüstenbewässerung vorgestellt. In diesem Zusammenhang werden auch die Auswirkungen menschlicher Eingriffe in den Naturhaushalt problematisiert und es wird vor den Folgen eines Raubbaus an den Grundwasservorräten gewarnt.
Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass Oasen isolierte „grüne Inseln" in einer lebensfeindlichen Umwelt sind. Sie werden in die Lage versetzt, die Bedeutung des Lebenselementes Wasser in einem Trockenraum richtig einzuschätzen. Sie nehmen am Leben der Oasenbewohner teil, begleiten sie bei der Arbeit und beobachten sie beim Handeln auf dem Markt. Der Schwerpunkt liegt auf der Erarbeitung, woher das Wasser stammt und mit welchen Techniken es auf die Felder gelangt. Die Lerngruppen sollen verstehen, dass die Gewinnung von zusätzlichem Ackerland in der Wüste mit hohem Aufwand verbunden ist. Sie sollen dabei erkennen, dass Versalzung und Erschöpfung der Grundwasservorräte die Oasen langfristig gefährden können.
Alle Schulen ab 7. Schuljahr, Jugend- und Erwachsenenbildung
Geographie, Welt- und Umweltkunde, Gesellschaftslehre, Wirtschaft, Politik
Oase, Bewässerungsfeldbau, Flussoase, Grundwasseroase
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