Viele Flächen außerhalb unserer Städte werden landwirtschaftlich genutzt; es sind Äcker, Felder, Weiden und Wiesen. Durch den Anbau von Nutzpflanzen wird unsere Versorgung mit Nahrungsmitteln sichergestellt. Die vom Menschen gestaltete Wirtschaftslandschaft kann aber auch vielen Wildtieren und Wildpflanzen Lebensraum bieten. Der Film macht deutlich, wie ausgewählte Pflanzen, Insekten, Vögel und Säugetiere mit den unterschiedlichen Bedingungen in Feld und Flur zurechtkommen. Auf umweltverträglich bewirtschafteten Nutzflächen, auf Brachen oder Randstreifen findet sich eine viel größere ökologische Vielfalt als auf Flächen, die besonders intensiv genutzt werden. Für alle Tiere und Pflanzen in Feld und Flur gilt jedoch, sie müssen mit den vom Menschen vorgegebenen Lebensbedingungen zurechtkommen.
Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass landwirtschaftliche Flächen vielen wild lebenden Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bieten können. Sie lernen ausgewählte Pflanzen, Insekten, Vögel und Säugetiere kennen und erfahren, wie diese mit den vom Menschen vorgegebenen Lebensbedingungen zurechtkommen. Ihnen wird deutlich, dass der Mensch entscheidet, welche Arten sich auf einer bestimmten Fläche entwickeln dürfen. Sie erkennen den Zusammenhang zwischen umweltverträglicher Bewirtschaftungsweise und ökologischer Vielfalt und lernen, dass dem Menschen eine große Verantwortung zukommt, die wild lebenden Arten zu erhalten.
Alle Schulen ab 3. Schuljahr, Jugend- und Erwachsenenbildung
Biologie, Umwelterziehung, Heimat- und Sachunterricht
Kulturland, Landwirtschaft, Artenschutz, Lebensräume
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