Der Film stellt die Heide als uralte Kulturlandschaft vor, die von Menschen durch Übernutzung und Zerstörung der natürlichen Laubwälder gestaltet wurde. Aus Waldboden wurde im Laufe der Zeit saurer, nährstoffarmer Heideboden. Heidebauern bewirtschafteten bis vor 200 Jahren die weiten Heideflächen. Da diese Wirtschaftsform nur wenige Menschen ernährt, wurden Heideflächen umgepflügt und in Ackerland und Wiesen umgewandelt. Die wenigen verbliebenen Heideflächen und Heidemoore wurden unter Naturschutz gestellt und bieten Lebensraum für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten.
Die Schülerinnen und Schüler sollen erkennen, dass die Heide keine natürlich entstandene Landschaft ist, sondern durch Raubbau von Menschenhand geschaffen wurde. Sie sollen sich mit der Frage auseinander setzen: Ist es richtig, dass diese von Menschen in Jahrtausenden geprägte Wirtschaftslandschaft unter Naturschutz steht? Oder sollte das ehemalige Waldland wieder sich selbst überlassen bleiben?
Alle Schulen ab 4. Schuljahr, Jugend- und Erwachsenenbildung
Biologie, Umwelterziehung, Heimat- und Sachunterricht, Erdkunde
Naturschutz, Kulturlandschaft, Heide, Lebensraum
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