Unsere Wälder sind von einem besonderen Schutzgürtel umgeben, dem Waldrand. Als Übergangsbereich von der offenen Landschaft zum Waldesinneren bietet er einer erstaunlich großen Zahl von Pflanzen und Tieren Lebensraum. Attraktive Naturaufnahmen und eine Trickdarstellung machen deutlich, dass die Pflanzen hier nach einem anderen Muster als im Waldesinneren wachsen. In den verschiedenen Bereichen sind die unterschiedlichsten Tiere zu beobachten; Insekten gehören ebenso dazu wie Vögel und Säugetiere. Realaufnahmen und eine weitere Trickdarstellung veranschaulichen, wie jede Art den Waldrand auf ihre eigene Weise nutzt. Pflanzen und Tiere leben am Waldrand nämlich in vielfältigen Beziehungen zueinander.
Die Schülerinnen und Schüler lernen auf anschauliche Weise einen besonderen Lebensraum kennen. Sie erfahren, dass sich ein Waldrand vom Waldesinneren durch vielerlei Faktoren unterscheidet. Ihnen wird deutlich, dass in den unterschiedlichen Bereichen eines Waldrandes sehr verschiedenartige Pflanzen wachsen. Sie erkennen, dass Licht für das Wachstum von Pflanzen ein wichtiger Faktor ist. Darüber hinaus erfahren sie, dass die besonders abwechslungsreiche Landschaft am Waldrand auch viele Tierarten beherbergt. Sie erkennen, dass dieser Übergangsbereich nicht nur von den speziellen Bewohnern des Waldrandes genutzt wird, sondern auch von Tieren aus dem Waldesinneren und der offenen Landschaft.
Alle Schulen ab 4. Schuljahr, Jugend- und Erwachsenenbildung
Biologie, Welt- und Umweltkunde, Heimat- und Sachunterricht
Lebensraum, Übergangszone, Randgehölze, Unterholz
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